HOTELS IN HONGKONG

Hongkong - Millionenstadt in bezauberndem Lichtermeer

Schmelztiegel und Metropole der Kontraste und Gegensätze

Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten zum Shoppen und Schlemmen


Hongkong - Supercity - Shoppingparadies par excellence - Glitzermetropole - Nighlife modernster Prägung! Nur Schlagworte übereifriger Werbeagenturen? Mitnichten, diese Millionenstadt, die sich allabendlich im Lichterglanz präsentiert und ind er unzählige Gegensätze aufeinander prallen und udn zu einer unvergleichbaren Mischung verschmelzen, strahlt eine Atmosphäre aus, der sich kein Gast verschließen kann.

Was zieht nun den Besucher in ihren Bann? Weihrauchdurchwehte Tempel neben riesigen Einkaufszentren, Superhotels neben brutzelnden Garküchen, Wolkenkratzer neben unberühter Natur, dazu ein Durcheinander der Lebensarten aus Einflüssen von Maos Rot-Cina, aus der Tradition des Empires und den Gebräuchen des alten Chinas. Und darüber hinaus bedeutet das enorme Sprektrum an Sehenswertem ein Muss für jeden Gast, die vielen Möglichkeiten zu nutzen, diese einzigartige Stadt zu erkunden, die ihresgleichen auf der Welt sucht.

Am 1. Juli 1997 lief der Pachtvertrag zwischen Großbritannien und der Volksrepublik China aus. Der Übernahmevertrag von 1984 garantierte, dass der Status Hongkongs als Sonderverwaltungszone Chinas auf 50 Jahre nicht angetastet werden sollte. Im Rahmen der von Deng Xiaoping entwickelten Doktrin Ein Land, zwei Systeme bleibt das demokratisch marktwirtschaftliche System Hongkongs mindestens 50 Jahre neben dem kommunistischen System der Volksrepublik China bestehen, so dass Hongkongs Rolle als eines der Finanzzentren Asiens gesichert bleibt. Diese Autonomie erlaubt es Hongkong zwar, seine eigenen Gesetze, Zölle sowie seine eigene Währung zu haben, dennoch mischt sich die Regierung in Peking häufig in die Innenpolitik ein. So wird der Chief Executive durch ein von der VRC bestimmtes Wahlkomitee gewählt.

Der Linksverkehr wurde ebenfalls beibehalten. Gefürchtet ist die chinesische Krankheit, die Korruption, die zu einer Destabilisierung des gut funktionioerenden Verwaltungssystems führen könnte. Dennoch herrscht das Vertrauen vor, dass die Regierung in Beijing die Goldene Gans weder verhungern lässt oder gar schlachtet. Für den Touristen hat sich aber nach dem Wechsel nichts geändert. nach wie vor gerät er unweigerlich in den Sog des Shoppingparadieses und des Nachtlebens.
So lockt gerade der Mega Hongkong Sale als Sommerschlussverkauf mit supergünstigen Preisen.

Alte Riten, Bräuche und Aberglaube sind in diesem Finanzzentrum Asiens nach wie vor fest verankert, auch ind er jungen, modernen Generation. Für den Besucher Hongkongs bringt jeder Tag neue Erlebnisse und kulinarische Genüsse.

Hongkong und die Hongkonger haben weithin das Image der Kulturwüste, in der man sich nur um das Geldverdienen kümmert. Um dieser Meinung entgegenzutreten, gibt es in Hongkong eine steigende Zahl von Museen und Kulturveranstaltungen, die von der Regierung subventioniert werden. Auch auf kulturelle Bildung der Jugend wird mehr Wert gelegt. Ironischerweise hat sich in der High-Tech-Stadt Hongkong mehr traditionelle chinesische Kultur erhalten als in vielen Gebieten der Volksrepublik China. Dies liegt vor allem daran, dass es von den Wirren der Kulturrevolution verschont geblieben ist und gleichzeitig als Zufluchtsort für Kulturschaffende diente, die in China bedroht wurden.

Hongkong sieht sich als Verkehrsknoten für den Süden Chinas und hat deshalb eine hervorragende Straßenverkehrs-Infrastruktur, von der sich die Sonderverwaltungszone einen strategischen Wettbewerbsvorteil erhofft. Für die Einwohner ist deshalb der Bus eines der wichtigsten Transportmittel. Tausende Doppel- und viele Einzelstockbusse befahren unzählige Linien, die auch den letzten Winkel des Territoriums anbinden. Die Verbindungen sind meist effizient und günstig, für Besucher allerdings ist die hohe Anzahl und unübersichtliche Beschilderung der Buslinien eher abschreckend. Neben den Doppeldeckern werden kurze Linien von Minibussen (eigentlich Sammeltaxis) abgedeckt, deren Fahrtziel häufig nur auf chinesisch angeschrieben ist. Diese haben außer ihren Endhaltestellen keine festgelegten Stationen sondern halten überall auf Handzeichen oder Wunsch der Fahrgeäste hin. Fünfsitzige Taxis gibt es ebenfalls in einer großen Anzahl und die Preise sind verglichen mit deutschen Standards sehr günstig.

Die am 1. Oktober 1979 eröffnete Hongkonger U-Bahn heißt MTR (Mass Transit Railway), sie verkehrt auf einem 43,2 Kilometer langen Netz mit fünf Linien und verbindet die dichtestbesiedelten Gebiete miteinander. Von allen Verkehrsmitteln befördert die U-Bahn mit Abstand die meisten Fahrgäste. Sie ist wegen ihrer guten Klimatisierung, Sauberkeit, günstigen Fahrpreisen und vor allem wegen ihrer hohen Geschwindigkeit sehr beliebt; ungeachtet des täglich kollabierenden Straßenverkehrs verkehrt sie je nach Tageszeit alle 2 bis 4 Minuten. Die Island Line durchquert die Insel Hongkong von West nach Ost, die Tsuen Wan Line führt von der Insel Hongkong zu den Wohnvierteln im Hinterland von Kowloon und die Kwun Tong Line verbindet den Südlichsten Teil von Kowloon Yau ma Tei mit dem Osten von Kowloon und endet im Anschluss an die Tseung Kwan O Line. Neben der MTR gibt es den Airport Express, der parallel zur Tung Chung Line verläuft und Hongkong und Kowloon mit dem neuen Flughafen Chek Lap Kok verbindet. Ein weiteres Verkehrsmittel ist die KCR, die als KCR East von Tsim Sha Tsui am Südzipfel von Kowloon in Richtung Norden führt und deren letzte Station die Grenze zu Shenzhen darstellt, eine Zweigbahn bindet seit Ende Dezember 2004 Ma On Shan und wichtige Gebiete von Shatin an. Eine weitere KCR-Linie verbindet Mei Foo und Tuen Mun als West Rail.

Die Hong Kong Tramway im nördlichen Teil von Hong Kong Island ist eine Straßenbahn, die seit 30. Juli 1904 über die gleichen Gleise rumpelt und irgendwie überhaupt nicht in das High-Tech-Bild Hongkongs passen will. Die auf einem 23,8 Kilometer langen Netz fahrende Tram auf der Insel Hongkong, wo sie nicht nur bei Touristen beliebt ist - die Tickets sind sehr billig - gewährt bei der Fahrt interessante Ausblicke auf das Treiben in den Straßen. Rein touristischen Zwecken hingegen dient die Peak Tram, eine Standseilbahn auf den Victoria Peak.

Eine weitaus schnellere und modernere mit Klimaanlage ausgestattete Straßenbahn verkehrt seit 17. September 1988 zwischen den Städten Tuen Mun und Yuen Long im Westen der New Territories. Die von der Kowloon-Canton Railway betriebene KCR Light Rail fährt auf einem 31,7 Kilometer langen Netz, ist jedoch auf Teilabschnitten relativ langsam. Fähren bedienen die vorgelagerten Inseln, daneben gibt es uralte Schiffe der Star Ferry-Gesellschaft, die einen Personentransport zwischen Kowloon und der Insel Hongkong aufrechterhalten. Da der Hafen, der zwischen Kowloon und Hongkong liegt, mittlerweile von mehreren Tunneln gequert wird, haben die Fähren ihre früher enorme Bedeutung verloren, sie sind vor allem für jene interessant, die sparen möchten (die Fährtickets sind sehr billig ca. 0,20 EUR je Fahrt) und auch für Touristen, die von der Skyline Hongkongs Fotos machen wollen.

Hongkong besitzt zwischen seinen Wolkenkratzern eine Reihe von Parks, die sehr gepflegt und sauber sind. Die größten und wichtigsten sind der Hong Kong Park und der Zoologisch-Botanische Garten in Central, direkt neben Hongkongs Finanzzentrum. Im Hong Kong Park liegt mit dem Flagstaff House das älteste Kolonialgebäude des Territoriums. Ebenfalls auf Hongkong Island, jedoch in Causeway Bay liegt der Victoria Park. Im Süden Kowloons liegt der Kowloon Park, im Norden der "Kowloon Walled City Park" im alten Stil mit Resten der alten Stadttore. Große Tempel wie der Wong-Tai-Sin-Tempel, das Chi-Lin-Nonnenkloster, das 10.000-Buddha-Kloster und dutzende anderer Tempel im Hinterland bieten wunderschön gepflegte Anlagen mit vielen Statuen. Allen Parks ist gemeinsam, dass sie am frühen Morgen von einheimischen Schattenboxern frequentiert werden und Männer ihre Vogelkäfige spazieren tragen.

Der größte Vergnügungspark ist der Ocean Park im Westen von Hong Kong Island, der mit einem riesigen, begehbaren, vierstöckigen Atollriff und 5000 Fischen, einer Delfinshow, zwei Pandabären, Pinguinen, Seerobben, vielen Achterbahnen, Vogelhäusern und anderen Attraktionen lockt und Millionen von Touristen, besonders aus China, begeistert. Das Hong Kong Disneyland auf Lantau ist Mitte September 2005 eröffnet worden.

Neben den geschäftigen Zentren findet man in Hongkong überraschend beschauliche Gegenden, die vor allem von erholungssuchenden Einheimischen leben oder Wohngebiete für die Reichen darstellen. Hongkong bietet über 800 Kilometer Küstenlinie mit seinen 235 Inseln und Inselchen. Wanderwege und Fitness-Wege mit Tausenden von Grillplätzen ziehen jährlich über 15 Millionen Besucher an. Fahrradfahren, Mountainbiking, Rollerskating in Parks, Drachensteigen oder Paragliding ist meistens verboten, da sehr viele Menschen unterwegs sind. Der Wilson-Trail mit 50 km, der MacLehose-Trail mit 100 km, der Lantau-Trail mit 70 km und der Hongkong Trail mit 50 km sind die beliebtesten Strecken. Flora und Fauna sind unglaublich reichhaltig mit 400 Baumarten, 250 Schmetterlingsarten, mehr als 30 Korallenarten und über 100 Süßwasser-Fisch-Arten. Idyllische Gegenden sind Aberdeen, Stanley, Cheung Chau, Repulse Bay oder Sai Kung. Die Inseln Lamma und Lantau sind Rückzugsgebiete für viele Ausländer, die in Hongkong arbeiten. Am ruhigsten ist Lantau mit dem Hauptort Mui Wo. Die Insel ist zur Hälfte zum Schutzgebiet erklärt worden. Die andere Hälfte wird jedoch erschlossen, im Norden liegen bereits der Flughafen und das neugebaute Stadtviertel Tung Chung, im Westen wird in einer versteckten Bucht Disneyland gebaut. Man sieht jetzt schon das Schloss im Zentrum. Die U-Bahn-Haltestelle wird im Juni 2005 eröffnet und bedient dann auch das Resort Discovery Bay.

Hongkong liegt an der Küste des südchinesischen Meeres an der Mündung des Perlflusses ins Meer und erstreckt sich über eine sehr unregelmäßig geformte Halbinsel sowie 235 Inseln, von denen die wichtigsten Hong Kong Island, Lantau, Cheung Chau, Lamma, Peng Chau und Tsing Yi sind. Das Territorium wird in Hongkong Island, Kowloon, New Territories und vorgelagerte Inseln (outlying islands) unterteilt. Von den 1102 km² Fläche sind nur etwa 25% urbanisiert. Dies liegt vor allem an dem sehr bergigen Relief mit vielen steilen Hängen; nur im Norden der New Territories finden sich größere Ebenen. Die höchste Erhebung ist der Tai Mo Shan mit 958 m, der Victoria Peak ist mit 552 m zwar nicht der höchste, aber bekannteste Berg Hongkongs.

Das Klima Hongkongs ist tropisch feucht mit einer jährlichen Durchschnittstemperatur von 22,5°C, einer Niederschlagssumme von 2.409 mm und 10 humiden Monaten. Der Winter von Januar bis März ist kühl und regnerisch, der Sommer von April bis September ist heiß und regnerisch, während der Herbst (Oktober bis Dezember) warm und trocken ist. Im Sommer besteht regelmäßig Taifun-Gefahr. Ideale Reisezeiten sind daher Herbst udn Frühjahr.

Zur Einreise ist ein Reisepass nötig, der noch mindestens ein Jahr gültig ist. Deutsche dürfen ohne Visum ein Monat bleiben. der Flughafen Chek Lap Kok ist einer der wichtigsten Flughäfen Asiens udn wird von zahlreichen Flughäfen Europas aus direkt angeflogen. Restaurants sind im allegmeinen sauber udn die Zutaten frisch. Es ist üblich,am Eingang auf einen Angestellten zu warten, der zu den Tischen führt. Hongkong ist ein unvergleichbares Shoppingparadies. Doch der Besucher sollte gut informiert sein, sonst gibt er hier mehr aus als zu Hause. Grundsätzlich ist Handeln erste Pflicht. Die Hälfte des vom Händler genannten Preises ist etwa der realistische Preis des Objektes der Kaufbegierde. es gibt ein riesiges, preisgünstiges Angebot an Kleidung. Aufgepast: Beim Wühlen stößt der Schnäppchenjäger vielfältig auf Überproduktionen und B-QWualitäten der Edelmarken, die er aber dennoch an den halb ausgeschnittenen Etiketten erkennt. Wer sich für Kameras, Computer und CD-Player interessiert, sollte auf alle Fälle die heimsichen Preise kennen. Am einfachsten ist der Geldumtausch im Hotel zwar zu einem etwas ungünstigeren Kurs, aber die Bankgebühr ist meist höher als der Kursverlust im Hotel. Wer zu Hause seine Familie telefonsich erreichen möchte, benötigt die Vorwahl für Deutschland: 00149.


























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